VereinsgeschichteZusammenschluss der Vereine HC Filisur und HC Bergün
Wie kam es dazu? Ein paar Stationen der vergangenen Jahre.
Frühling 1997
Nach Abschluss der Saison 96/97 fragte der HC Bergün beim HC Filisur an,
ob er für die nächste Saison zwei bis drei Spieler übernehmen kann, um
eine komplette Mannschaft zu erhalten. Daraufhin kam aus Filisur der
Vorschlag, ob man nicht einen Zusammenschuss der beiden Clubs ins Auge
fassen sollte, da das Problem der zu kleinen Mannschaften auch beim
Nachwuchs in Filisur bekannt sei.
Daraufhin trafen sich Teile der beiden Vorstände zu Gesprächen. Diese
verliefen für beide Seiten zufriedenstellend. So dass man sich für
weitere Sitzungen zusammenfand. Sehr bald kam man zum Entschluss, eine
Fusion in den nächsten Jahren anzustreben. Es wurde beschlossen, den
Spielbetrieb aller Mannschaften sofort unter einem gemeinsamen Namen
weiterzuführen. Daraus entstand der HC Albula, der vorläufig nur den
Spielbetrieb übernahm. Der HCF und der HCB blieben als Stammclubs
erhalten.
Saison 1997/1998
Erstmals wurde unter dem neuen Namen gespielt. Es wurden alle
verfügbaren Spieler zusammengefasst und daraus neue Teams gebildet. So
konnte je eine 3. und 4. Liga Mannschaft plus Nachwuchsmannschaften
gebildet werden. Diese traten in der ersten Saison noch in den alten
Tenues auf. Schnell wurde klar, dass vor allem im Bereich Nachwuchs und
2. Mannschaft in Sachen Organisation noch nicht alles zur vollsten
Befriedigung klappte.
Sommer 1998
Über den Sommer wurden an den im Winter aufgetretenen Kinderkrankheiten
gearbeitet. Eine Fusion der beiden Clubs wurde noch nicht beabsichtigt.
Saison 1998/1999
In dieser Saison konnten unsere Mannschaften mit neuen Tenues
ausgerüstet werden. Unser Nachwuchs startete erstmals an der Engadiner-Meisterschaft.
Dies wurde nötig, da je länger je weniger Turniere stattfanden und
unsere Kleinen immer weniger Spielmöglichkeiten hatten.
Die im Sommer erarbeiteten Verbesserungen begannen zu greifen, waren
aber noch nicht auf dem gewünschten Stand.
Frühling 1999
Diverse Rücktritte zwangen den HCF und den HCB ihre Situation neu zu
überdenken.
Die Stammclubs wurden angewiesen, das Nötige für eine Fusion in die Wege
zu leiten.
Die Fusion erfolgte auf die Generalversammlung vom 25. Juni 1999!
Wie sieht der neue HC Albula aus?
Die beiden bisherigen Vereine HC Filisur und HC Bergün verschmolzen zu
einem Verein unter dem Namen HC Albula. Der Vorstand setzt sich aus
Mitglieder beider Dörfer zusammen. Es wird aber weiterhin auf beiden
Eisplätzen gespielt. Für den Betrieb und den Unterhalt der beiden
Eisbahnen ist wie bisher der HCF und der HCB verantwortlich. Der HCA
muss sich bei dem jeweiligen Betreiber einmieten und ermöglicht so den
Betrieb der Eisbahnen und die nötige Organisation.
Sommer 1999
Auf die Saison 1999/2000 waren einige Rücktritte zu verzeichnen, die vor
allem die 3. Liga Mannschaft betraf. Es stellte sich nun die Frage, ob
wir genug Leute für zwei Mannschaften zusammen bringen würden. Leider
kamen wir damals zum Schluss, dass es für zwei vollständige Teams nicht
mehr ausreicht und es daher besser wäre, vorläufig nur noch mit einer
Mannschaft anzutreten, in welcher Liga, blieb noch offen. An einer
Spielersitzung wurde über diese Frage diskutiert und später abgestimmt.
So wurde beschlossen, in der 4. Liga einen neuen Aufbau zu beginnen und
auf einen eventuellen Aufstieg hinzuarbeiten. Der Vorteil dieser
Entscheidung war sicherlich, dieser nun jungen Mannschaft die
Möglichkeit zu geben, eine gute Saison zu spielen, ohne den zusätzlichen
Druck eines möglichen Abstieges.
Walter Gubser aus Bergün erklärte sich zudem bereit, das Trainersamt
wieder zu übernehmen. Dies liegt sicher im Interesse aller, da man in
ihm eine bekannte Person zur Verfügung hat und wir uns nicht auf eine
mühsame Trainersuche mit vielen Unbekannten machen mussten.
Sommer 1999
Es ist geschafft!
Die 1. Mannschaft des Hockey-Clubs Albula hat den Aufstieg in die 3.
Liga geschafft. Nach einer überzeugenden Saison, in der nur ein Spiel
verloren ging (von insgesamt 12), konnte der Aufstieg in einer Weise
realisiert werden, der unsere kühnsten Träume übertraf. Die Mannschaft
hat ihren Siegeswillen und Kampfgeist bis zum Saisonende behalten und so
den anderen Teams keine gros-sen Chancen zum Aufstieg gelassen. Leider
mussten die letzten beiden Heimspiele in St. Moritz ausgetragen werden,
da ein verfrühter Frühlingsbeginn in Filisur und Bergün das Durchführen
von Meisterschaftsspielen nicht mehr zuliess. So kamen unsere Zuschauer
nicht in den Genuss, den Aufstieg hautnah mitzuerleben. Wir hoffen aber
trotzdem, dass unsere Zuschauer auf ihre Kosten gekommen sind und mit
dem Gebotenen zufrieden waren.
Trotz dieses grossen Erfolges darf man nun aber nicht die nächste Saison
vergessen. Sie wird in der höheren Spielklasse bestimmt um einiges
schwieriger werden. Wir sind aber überzeugt, dass unsere Mannschaft mit
ihrem Trainer Walter Gubser dieser Herausforderung gewachsen sein wird.
Aber erst einmal lassen wir es Sommer werden und schauen dann in die
neue Saison.
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